Alexander Wolff, 23 Jahre, FSJ beim Behindertenfahrdienst

Warum willst/wolltest Du einen Freiwilligendienst (FSJ) machen?
Ich wollte meine Wartezeit auf einen Studien- oder Ausbildungsplatz sinnvoll nutzen - mal schauen, was jetzt kommt.

Was hast Du in Deinem Freiwilligendienst (FSJ) gelernt?
Jede Menge! Ich habe noch mehr Respekt für Menschen mit Behinderungen und bin beeindruckt, wie sie ihren Alltag meistern. Im Umgang mit Menschen insgesamt habe ich auch Einiges dazu gelernt.

Welche Vorteile siehst Du für Dich durch Deinen Freiwilligendienst (FSJ)?
In meinem Lebenslauf macht sich das richtig gut.

Was war der bewegenste Moment in Deinem Freiwilligendienst (FSJ)?
Das „Danke“ der Menschen dafür, dass wir ihnen ein Leben zu Hause ermöglichen.

Wieso machst Du Deinen Freiwilligendienst (FSJ) beim Deutschen Roten Kreuz?
Ein Freund hat mir das DRK empfohlen. Es ist eine große „Marke“ und die weltgrößte humanitäre Organisation.

Jonas Sieveneck, 21 Jahre, FSJ in der Mobilen Jugendarbeit

Warum willst/wolltest Du einen Freiwilligendienst (FSJ) machen?
Da ich meine Lehre abgebrochen habe, wollte ich mich in der Zeit des Freiwilligendienstes (FSJ) neu orientieren.

Was hast Du in Deinem Freiwilligendienst (FSJ) gelernt?
Ich habe gelernt strukturierter zu sein und vor größeren Gruppen wie zum Beispiel Klassen zu sprechen und Menschen für Projekte zu begeistern.

Welche Vorteile siehst Du für Dich durch Deinen Freiwilligendienst (FSJ)?
Ich konnte durch meinen Freiwilligendienst (FSJ) sehen, wie Schulen funktionieren, und was sich in  Lehrerzimmern abspielt. Denn nach meinem BFD möchte ich auf Lehramt studieren. Übrigens ist das eine Entscheidung, die ich während dieser Zeit getroffen habe.

Was war der bewegendste Moment in Deinem Freiwilligendienst (FSJ)?
Die Beteiligung bei der Organisation des riesigen Ehrenamtskongress in der Halle Münsterland im Oktober 2011.

Wieso machst Du Deinen Freiwilligendienst (FSJ) beim Deutschen Roten Kreuz?
Das Tätigkeitsfeld Jugendarbeit hat mich interessiert und ich bin durch eine kleine Anzeige in einer Zeitschrift in Münster auf das DRK aufmerksam geworden.

Was war das schönste Kompliment, das Du für deinen Freiwilligendienst bekommen hast?
Ich bekam von einer Kollegin einen sehr schönen Dankesbrief für meine Hilfe, Zuverlässigkeit und gute Laune.

Suse Ries, 20 Jahre, FSJ beim Hausnotrufdienst

Warum willst/wolltest Du einen Freiwilligendienst (FSJ) machen?
Ich habe nach der Schule eine neue Herausforderung gesucht und wollte in meiner Stadt etwas verändern.

Was hast Du in Deinem Freiwilligendienst (FSJ) gelernt?
Ich kann jetzt besser auch auf ältere Menschen zugehen und habe ein größeres Durchhaltevermögen dazu gewonnen.

Welche Vorteile siehst Du für Dich durch Deinen Freiwilligendienst (FSJ)?
Soziales Engagement macht sich gut in meinem Lebenslauf und ich hatte die Möglichkeit, während des Jahres meine Zukunftsplanung zu konkretisieren. Ursprünglich wollte ich Juristin werden, jetzt möchte ich eine Laufbahn als Ärztin einschlagen.

Was war der bewegendste Moment in Deinem Freiwilligendienst (FSJ)?
Eine 90-Jährige hat mir während eines Nachteinsatzes als Dankeschön einen Apfel und ihr Lieblingsbuch geschenkt.

Wieso machst Du Deinen Freiwilligendienst (FSJ) beim Deutschen Roten Kreuz?
Schon mein Opa hat beim DRK gearbeitet. Außerdem kenne ich das DRK selbst durch den Schulsanitätsdienst an meiner Schule.

Max Weber, 20 Jahre, Bushenyi, Uganda

Warum willst/wolltest Du einen Freiwilligendienst machen?
Mein Traum war es seit einiger Zeit, nach Afrika zu gehen und diesen Kontinent und seine Kulturen näher kennen zu lernen. Aus den Nachrichten und im Alltag hört man von Subsahara Afrika absolut nichts und ich fand es spannend, gerade über diesen Teil der Erde mehr zu erfahren, als die Klischees von denen man sich in Deutschland erzählt. Da kam ich auf die Idee, mit „weltwärts“ ein freiwilliges Jahr im Ausland zu verbringen, weil der entwicklungspolitische Lerndienst die Chance bietet, den kulturellen Austausch bei der Zusammenarbeit mit afrikanischen Kollegen und der Bevölkerung intensiv zu erleben. So konnte ich meinen Traum mit einer sinnvollen Tätigkeit vor dem Studium verbinden.

Was hast Du in Deinem Freiwilligendienst gelernt?
Vor allem habe ich gelernt, Probleme selbst zu erkennen und Lösungen dazu zu entwickeln. Zum Beispiel sind wir im Gespräch mit einigen Ärzten über die Bedingungen im Krankenhaus gemeinsam auf die Idee gekommen, im Krankenhaus unserer Station eine Blutbank einzurichten.
Ich habe auch gelernt, dass man als Deutscher nicht erwarten darf, dass sich die ganze Welt den deutschen Umgangsformen entsprechend verhält. Zum Beispiel der Punkt „Pünktlichkeit“ war/ist eine große Herausforderung, denn in Deutschland ist Pünktlichkeit eine Selbstverständlichkeit im höflichen Umgang, in Uganda dagegen ist Pünktlichkeit kein Zeichen von Höflichkeit oder Unhöflichkeit. Mittlerweile habe ich mich an eine gewisse Wartezeit gewöhnt.

Welche Vorteile siehst Du für Dich durch Deinen Freiwilligendienst?
Wenn ich wieder nach Deutschland zurückkomme, weiß ich, dass ich eine große Herausforderung gemeistert habe. Alleine in Uganda zu leben hat für mich einen unfassbaren Reiz. Mit jedem Tag lerne ich dazu, mache neue Erfahrungen und erweitere meinen Horizont. Besonders der Umgang mit der einheimischen Bevölkerung ist ein Geschenk. Durch die offene und unkomplizierte Art der Ugander habe ich viele interessante Menschen und ihre Sicht auf die Dinge kennen gelernt und habe festgestellt, dass in diesem - für die meisten Menschen auf dieser Welt - immer noch schwarzen Fleck auf der Landkarte viel mehr steckt als die teilweise sogar falsche Vorstellung von Armut und Hunger. Mir wird von vielen Seiten gesagt, dass ich in diesem Jahr erwachsener geworden bin und ich weiß, dass ich mindestens einen Blickwinkel dazugewonnen habe.

Was war der bewegendste Moment in Deinem Freiwilligendienst?
In einem unserer Projekte unterstützen wir vom ugandischen Roten Kreuz abgelegene Dorfgemeinschaften, indem wir ihnen Kühe übergeben, zusammen mit ihnen Ställe  bauen und ihnen helfen, die Tiere richtig zu pflegen. In einem Dorf war der Dorfälteste nach unserer Arbeit so dankbar, dass er seine ugandische Etikette vergaß und mich umarmte. In diesem Moment habe ich verstanden, was die Rot-Kreuz Arbeit den Menschen hier bedeutet.

Wieso machst Du Deinen Freiwilligendienst beim Deutschen Roten Kreuz?
Ich habe mich für das Deutsche Rote Kreuz entscheiden, weil mir für einen so langen Auslandsaufenthalt eine zuverlässige und vertrauenswürdige Entsendeorganisation wichtig war. Als ich erfahren habe, dass das Rote Kreuz ein „weltwärts“- Programm in Afrika hat, habe ich mich beworben.

Daniel Kappe, 23 Jahre, BFD in der DRK-Verwaltung

Warum willst/wolltest Du einen Freiwilligendienst machen?
Ich wollte vor meiner Ausbildung die freie Zeit sinnvoll nutzen.

Was hast Du in Deinem Freiwilligendienst gelernt?
Ich habe gelernt wie eine Organisation aufgebaut ist und wie die Arbeitsabläufe in einer großen Verwaltung funktionieren.

Welche Vorteile siehst Du für Dich durch Deinen Freiwilligendienst?
Mein Freiwilligendienst macht sich für meinen Lebenslauf ziemlich gut, bei späteren Bewerbungen sieht man, dass ich auch freiwillig engagiert bin.

Was war der bewegendste Moment in Deinem Freiwilligendienst?
In dem Augenblick als ich verantwortungsvolle Aufgaben übertragen bekommen habe, und z.B. Dinge am Computer entwerfen konnte, die mir gefallen.

Wieso machst Du Deinen Freiwilligendienst beim Deutschen Roten Kreuz?
Ich habe im Fernsehen gesehen, das das DRK noch Freiwillige suchte. Darauf habe mich dann direkt beworben und konnte innerhalb kürzester Zeit meine Arbeit aufnehmen.

Qendrim Pajaziti, 20 Jahre, FSJ in einem Krankenhaus

Warum willst/wolltest Du einen Freiwilligendienst (FSJ) machen?
Ich habe nicht direkt meinen gewünschten Studienplatz bekommen. Und weil ich durch einen Freund wusste, dass ein Freiwilligendienst eine gute Sache ist, habe ich mich dafür entschieden.

Was hast Du in Deinem Freiwilligendienst (FSJ) gelernt?
Vieles! Ich bin vor allem weitaus geduldiger geworden. Durch den Kontakt mit kranken Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, habe ich auch ein größeres Einfühlungsvermögen für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen gewonnen.

Welche Vorteile siehst Du für Dich durch Deinen Freiwilligendienst (FSJ)?
Die Wartezeit auf den Studienplatz verbessert meinen Notenschnitt, dadurch bekomme ich nach meinem Freiwilligendienst meinen gewünschten Studienplatz. Und durch meinen Freiwilligendienst bekomme ich detaillierte Einblicke in die Berufswelt.

Was war der bewegenste Moment in Deinem Freiwilligendienst (FSJ)?
Der ansteckende Optimismus eines 55-jährigen Patienten, der eine unheilbare Krebserkrankung hatte.

Wieso machst Du Deinen Freiwilligendienst (FSJ) beim Deutschen Roten Kreuz?
Mir wurde das DRK von einem Freund empfohlen, der auch ein FSJ gemacht hat.

Marta Osthoff, 20 Jahre, FSJ im Gemeinschaftskrankenhaus in der Psychiatrie

Warum willst/wolltest Du einen Freiwilligendienst machen?
Ich wollte mich ein Jahr lang praktisch beschäftigen und mich persönlich weiterentwickeln. Außerdem sollte mir das Jahr bei der beruflichen Orientierung helfen.

Was hast Du in Deinem Freiwilligendienst gelernt?
Den Kontakt zu anderen Menschen schneller zu finden, selbständiger zu sein und ich kann jetzt noch schneller einen guten Umgang zu Menschen aufbauen.

Welche Vorteile siehst Du für Dich durch Deinen Freiwilligendienst?
Für mich hat das Jahr auf jeden Fall persönliche und berufliche Orientierung gebracht.

Was war der bewegenste Moment in Deinem Freiwilligendienst? 
Da gab es mehrere: Zum einen, wenn ich eine starke Bindung zu meinen Patienten geschaffen habe, und zum anderen die neuen Freundschaften durch die Seminare.

Wieso machst Du Deinen Freiwilligendienst beim Deutschen Roten Kreuz?
Durch einen glücklichen Zufall...

Imke Wichmann, 20 Jahre, FSJ im Kinderhaus für Kinder mit Behinderung

Warum willst/wolltest Du einen Freiwilligendienst machen?
Eigentlich wollte ich schon immer ein FSJ als "Pause" zwischen Schule und Studium einlegen und währenddessen etwas Sinnvolles erreichen. Als ich dann keinen Studiumsplatz bekommen habe, stand der Entschluss ohnehin fest.

Was hast Du in Deinem Freiwilligendienst gelernt?
Vor allem natürlich den Umgang mit schwerst-mehrfachbehinderten Kindern und die Tatsache, dass diese im Grunde genau so "normal" sind, wie alle anderen Kinder. Abgesehen davon habe ich gelernt, große Verantwortung zu übernehmen.

Welche Vorteile siehst Du für Dich durch Deinen Freiwilligendienst?
Man wird reifer, erwachsener und lernt seine eigenen Fähigkeiten und Grenzen kennen.

Was war der bewegenste Moment in Deinem Freiwilligendienst?
Da gibt es viele… Aber wenn die Kinder anfingen zu strahlen, wenn sie mich gesehen haben, hat mich das jedes Mal sehr bewegt.

Wieso machst Du Deinen Freiwilligendienst beim Deutschen Roten Kreuz?
Ich wollte einen Freiwilligendienst machen. Durch Bekannte, die bereits selbst gute Erfahrungen mit dem DRK gemacht haben, bin ich auf das Deutsche Rote Kreuz gekommen.

Landy Fattuhy, 20 Jahre, FSJ in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung

Warum willst/wolltest Du einen Freiwilligendienst machen?
Meinen Ausbildungsplatz habe ich schon sicher, die Wartezeit bis es losgeht, wollte ich für einen Freiwilligendienst nutzen, um noch mehr Berufserfahrungen zu sammeln.

Was hast Du in Deinem Freiwilligendienst gelernt?
Den Umgang mit behinderten Menschen, Flexibilität und wie es ist für andere Verantwortung zu übernehmen.

Was war der bewegenste Moment in Deinem Freiwilligendienst?
Als einer unserer Bewohner verstarb, das war sehr traurig und ich musste mich mit dem Thema "Tod" auseinandersetzen.

Jana V., 19 Jahre, FSJ in der Chirurgischen Klinik des Universitätsklinikums

Warum willst/wolltest Du einen Freiwilligendienst machen?
Ich möchte einen Einblick in meinen Traumberuf bekommen und mein eigenes Geld verdienen. Außerdem konnte ich mir nicht vorstellen, im Büro am Computer zu sitzen, ich arbeite lieber direkt mit Menschen.

Was hast Du in Deinem Freiwilligendienst gelernt?
Ich habe einen Einblick in das Berufsfeld bekommen und dabei gelernt was Teamarbeit bedeutet. Ich kenne jetzt die Abläufe der Stationen und kann Patienten besser einschätzen.

Welche Vorteile siehst Du für Dich durch Deinen Freiwilligendienst?
Durch meinen Freiwilligendienst bekomme ich mein Fachabitur anerkannt. Ich muss im Dienst noch keine Verantwortung tragen, ich lerne trotzdem sehr viel und bekomme ein wenig Geld.

Was war der bewegenste Moment in Deinem Freiwilligendienst?
Zu Beginn meines FSJ war ich bei der Versorgung eines 96-jährigen Patienten dabei. Der Patient konnte viele Geschichten erzählen und hat mich an meinen Opa erinnert. Nach seinem Tod war ich traurig.

Wieso machst Du Deinen Freiwilligendienst beim Deutschen Roten Kreuz?
Ich habe von ehemaligen FSJ-Teilnehmern gehört, dass die Seminare toll waren. Die DRK-Schwesternschaft hat direkt auf meine Bewerbung geantwortet und außerdem ist sie Ausbildungsbetrieb in der Gesundheits- und Krankenpflege. Außerdem kann ich später bei internationalen Hilfseinsätzen vom DRK tätig werden.

Laura Ratering, 19 Jahre, FSJ in der Psychiatrie

 

Laura schreibt einen Blog über ihr FSJ. Hier kannst du mitlesen!

Warum willst/wolltest Du einen Freiwilligendienst (FSJ) machen?
Ich habe nach der Schule eine neue Herausforderung gesucht und wollte etwas praktisches machen. Im Moment kann ich sagen, dass ich bis jetzt die beste aller Entscheidungen getroffen habe. Natürlich bleibt es nicht aus, dass ich manchmal sehnsüchtige Wochenenden bei Freunden in ihren neuen Wohnungen, weit weg von zu Hause, verbringe. Ich bin ehrlich und kann euch sagen, dass ich in manchen Momenten schon sehr neidisch bin.
Dennoch lerne ich gerade in letzter Zeit meine Entscheidung zu schätzen.

Was hast Du in Deinem Freiwilligendienst (FSJ) gelernt?
Ich habe gelernt mich durchsetzen zu können. Man lernt seine Stärken, aber auch Grenzen kennen. Aber ich kann euch auch versichern, dass man viel öfter über sich hinauswächst als man denkt. Und das ist ein tolles Gefühl!

Welche Vorteile siehst Du für Dich durch Deinen Freiwilligendienst (FSJ)?
Es ist irgendwie merkwürdig...ich dachte immer, dass ich in meinem Jahr etwas für andere mache und im Endeffekt merke ich, dass ich am meisten etwas für mich selbst mache. Früher hätte ich viel länger überlegt ob ich jemandem helfen soll, aus Angst etwas falsch zu machen oder abgewiesen zu werden.
Heute bin ich da viel selbstbewusster.

Was war der bewegendste Moment in Deinem Freiwilligendienst (FSJ)?
Die Patienten, die über Weihnachten auf der Station waren, waren froh über die Ruhe, den frisch geschmückten Tannenbaum und das leckere Essen. Für meine Mühen in der Vorweihnachtszeit hab ich oft Lob von den Patienten bekommen. Das kommt meist unerwartet und somit freut man sich noch mehr. Mir macht es Spaß Freude zu schenken, vor allem wenn ich merke, dass sie wirklich von Herzen kommt.
Hier geht es zu Laur
as Blog über ihr FSJ!