So erreichst Du uns!
Telefon: 0251 135340-0
E-Mail: freiwilligendienste@drk-muenster.de
Öffnungszeiten
Montag: 09:00 - 15:30 Uhr
Dienstag: 11:00 - 15:30 Uhr
Mittwoch: 09:00 - 14:00 Uhr
Donnerstag: 09:00 - 15:30 Uhr
Freitag: 09:00 - 12:30 Uhr
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Wie bist du zum Freiwilligendienst gekommen?
Schon seit längerer Zeit stand für mich fest, dass ich Medizin studieren möchte. Das Jahr nach dem Abitur habe ich genutzt, um mich intensiv auf den Test für medizinische Studiengänge (TMS) vorzubereiten. Nach meinen TMS-Versuchen habe ich überlegt, wie ich die Zeit sinnvoll nutzen und gleichzeitig meine Chancen auf einen Studienplatz verbessern kann. Ein Freiwilliges Soziales Jahr erschien mir dabei als ideale Möglichkeit, praktische Erfahrungen im medizinischen Bereich zu sammeln.
Warum hast du dich für deine Einsatzstelle entschieden?
Für mich war von Anfang an klar, dass ich mein FSJ im Bereich der Pflege absolvieren möchte. Die Entscheidung für die neurologische Station war zunächst kein bewusster Entschluss, da ich der Station zugeteilt wurde. Rückblickend bin ich jedoch sehr dankbar für diesen „Zufall“, da ich mich dort sehr wohlfühle, viel lerne und mich sowohl fachlich als auch persönlich weiterentwickeln kann.
Was sind deine Aufgaben und wie sieht dein Arbeitsalltag aus?
Meine Aufgaben auf der neurologischen Station sind sehr vielfältig. Ich unterstütze Patient*innen, die bettlägerig sind oder Hilfe bei der Grundpflege benötigen, beispielsweise beim Waschen oder Umlagern. Zudem messe ich regelmäßig Vitalzeichen wie Blutdruck, Puls und Sauerstoffsättigung, was insbesondere bei Verdacht auf einen Schlaganfall von großer Bedeutung ist. Darüber hinaus bereite ich Zimmer für Neuaufnahmen vor, begleite Patient*innen zur Toilette und unterstütze sie bei der Nahrungsaufnahme. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich mich um die Menschen kümmere, für sie da bin und sie in Situationen unterstütze, in denen sie auf Hilfe angewiesen sind.
Was gefällt dir besonders gut an deiner Arbeit?
Besonders schätze ich den engen Kontakt zu den Patient*innen. Es bedeutet mir viel, sie begleiten und unterstützen zu dürfen. Außerdem gefällt mir die Zusammenarbeit im Team sehr. Wir unterstützen uns gegenseitig und können uns aufeinander verlassen. Da ich von Natur aus empathisch und hilfsbereit bin, merke ich, dass diese Tätigkeit genau diese Eigenschaften stärkt und weiterentwickelt.
Welche Herausforderungen gibt es in deinem Freiwilligendienst?
Neben den vielen positiven Aspekten gibt es auch Herausforderungen. Die Arbeit ist körperlich anspruchsvoll, da wir Patient*innen heben, waschen und umlagern. Hinzu kommt eine hohe emotionale Belastung, da man täglich mit Leid, Schmerzen, Angst und auch mit dem Tod konfrontiert ist. Auf unserer Station ist der Pflegeaufwand besonders hoch, da viele Patient*innen nach einem Schlaganfall körperliche, sprachliche oder kognitive Einschränkungen haben. Dies erfordert viel Geduld, Aufmerksamkeit und Einfühlungsvermögen. Wenn jemand schwierig reagiert, denke ich mir oft, dass die Situation für diese Person auch gerade nicht leicht ist. Auch ist der frühe Arbeitsbeginn eine Herausforderung, denn mein Arbeitstag startet häufig schon um 6 Uhr morgens.
Was hast du durch deinen Freiwilligendienst gelernt?
Mein FSJ hat mir bisher sehr viel gegeben. Seit fast einem halben Jahr sammle ich wertvolle Erfahrungen, die mich sowohl persönlich als auch mental stärken. Ich habe gelernt, Verantwortung zu übernehmen und erhalte Einblicke in Lebenssituationen, mit denen man sonst kaum in Berührung kommt.
Inwiefern unterstützt dich das DRK als Träger deines Freiwilligendienstes?
Das DRK unterstützt mich in vielfältiger Weise. Ich habe jederzeit feste Ansprechpartner*innen für meine Anliegen. Besonders bereichernd empfinde ich die Seminare, bei denen ich neue Menschen kennenlerne, mich austauschen kann und gemeinsam mit anderen viel lerne.
Hast du schon Pläne für die Zeit nach deinem Freiwilligendienst?
Mein Ziel ist es weiterhin, Medizin zu studieren. Sollte ich nach meinem FSJ keinen Studienplatz erhalten, kann ich mir gut vorstellen, eine Ausbildung zur Pflegefachfrau zu beginnen. Darin sehe ich eine hervorragende Möglichkeit, weitere praktische und theoretische Erfahrungen zu sammeln. Mein Freiwilligendienst hat mir bestätigt, dass die Arbeit im Gesundheitswesen meine Berufung ist.